Ciprico Rimfire 3200

Bild (231 kByte): Rimfire 3200 Bild (59 kByte): Rimfire 3220

In die ersten Sun3-Server baute Sun noch keine SCSI-Platten ein. Damals waren noch SMD-Platten Stand der Technik. Als SMD-Controller hatte Sun nur den Xylogics 451 zu bieten, der auf einem Multibus- VME-Bus-Adapter saß. Dieser Controller (Marke TTL-Grab) war strohdumm und langsam. Erst viel später brachte Sun den Xylogics 753 (bzw. 7053) zum Einsatz.

Wer also schon 1986 mehr Leistung wollte, der mußte zu 3rd-Party-Controllern greifen. Ciprico baute damals den Rimfire 3200, an den 4 SMD-Platten angeschlossen werden konnten, und später den 3400, an den man 4 ESDI-Platten dranhängen durfte.

Der Rimfire hat 512 kB Plattencache, ist voll DMA-fähig und alle I/O-Anforderungen werden über Shared-Memory abgewickelt. Damit ist er wesentlich schneller als der Xylogics 451 und kann auch noch locker mit dem Xylogics 7053 mithalten.

Um vom Rimfire zu booten, brauchte man spezielle gepatchte Boot-ROM's. Spätere Rimfire hatten sogar eine Emulation für den Xylogics XY451, um nicht auf solche Tricks angewiesen zu sein. Leider machen diese Rimfire dann vermehrt Ärger, wenn man sie nicht in der Emulation, sondern mit dem rf-Treiber benutzt.

Ich habe mal alles an Software (Treiber, Format-Utility, Bootsektoren) und Usenet-Artikeln zusammengepackt, was ich zum Rimfire habe und zum herunterladen hier abgelegt.


Copyright 1999-2007 Peter Koch